Viele Spezialisten für Kinder unter einem Dach



Von der allgemeinen Kinder- und Jugendmedizin über die Neuropädiatrie und die  Endokrinologie  bis hin zur Kinderkardiologie können wir beinahe das gesamte Spektrum der ambulanten Pädiatrie an einem Ort kompetent und in einem angenehmen Ambiente für Kinder und deren Familien anbieten. 

Wir freuen uns auf Euren Besuch.

Die Kinderarztpraxis am Bollwerk 21, 3011 Bern

Tel. 031 310 10 10

Damian Hutter - Katharina Fuhrer Kradolfer - Tanja Zingg - Nathalie Lüthi - Simone Salzmann

Aktuell nehmen wir noch neue Patienten auf

COVID-19

Wir sind auch in diesen schwierigen Zeiten für Euch da und machen hierfür einige Anpassungen in unserem Praxisalltag

In der aktuellen COVID-19 bedingten Situation, werden wir noch strikter als üblich auf die Trennung von Konsultationen gesunder Kinder (Vorsorgen, Impfungen, Beratungen) und kranker Kinder achten. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass dies teilweise Terminverschiebungen verursachen kann und auch die eingeplante Konsultationszeit strikt von uns eingehalten werden muss.

 

Aufgrund dieser notwendigen Massnahmen werden wir in Kürze auch ONLINE TERMINVERGABEN und bei Bedarf auch VIDEOKONSULTATIONEN anbieten. WIR BITTEN EUCH ZUM SCHUTZ ALLER, die vorgeschlagenen ZEITEN für den jeweiligen Behandlungsgrund einzuhalten. Zu Eurem und unserem Schutz bitten wir Teenager und erwachsene Begleitpersonen, eine Maske zu tragen.

(siehe weiter unten hierzu die Vorgaben der Kinderärzte Schweiz)


Corona Bambini

Basierend auf den BAG Kriterien hat die Kinderklinik Bern ein Online Tool zur besseren Einschätzung für Schulkinder kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie finden dies unter dem folgenden Link:

coronabambini.ch

Weiterhin können Kinder, bei welchen eine COVID-19 Testung angeordnet wurde, direkt am Inselspital  (nach Altersgruppen aufgeteilt) vorgestellt werden. Um das Risiko für Patienten und Personal in unserer Praxis zu minimieren, bitten wir Euch, elektiv angeordnete Tests (Kantonsarzt, BAG, Schule, etc.) entsprechend dort durchzuführen. Kinder, welche bei uns in der Praxis als mögliche COVID-19 Patienten eingestuft werden, werden weiterhin direkt durch uns getestet werden.


  • unter 12 Jahre am Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche (NZKJ)
  • ab 12 Jahren im COVID-Track des Universitären Notfallzentrums für Erwachsene (UNZ).

Masken bei Kindern

Tragen von Masken 

Die Haltung der Kinderärzte Schweiz zum Tragen von Masken bei Kindern und Jugendlichen

Im Rahmen der zweiten Welle steigen auch die Fallzahlen bei Kindern und vor allem bei Jugendlichen rasch an. Jugendliche sind gleich häufig Überträger wie Erwachsene. In mehreren Kantonen wurde deshalb die Maskenpflicht in der Schule ab der Sekundarstufe bzw. ab dem Alter von 11*-12 Jahren verfügt. Wir nehmen zu häufigen Fragen zum Maskentragen aus kinderärztlicher Sicht Stellung:
 
Ist Maskenpflicht ab 12 Jahren sinnvoll?
Ja. Ab 12* Jahren nehmen die Fallzahlen rasch und kontinuierlich zu. Wir empfehlen deshalb die Maskentragpflicht ab diesem Alter in allen öffentlichen Räumen, sofern die Abstandsregeln nicht zuverlässig eingehalten werden können. Dazu gehören das Schulgelände und der öffentliche Verkehr.
*11 Jahre in Kantonen mit Sekundarschule ab 11 Jahren (z.B. Tessin)
 
Sollte die Maskenpflicht generell auf über 6-Jährige ausgedehnt werden?
Nein. Wir unterstützen die generelle Maskentragpflicht für 6 bis 12-Jährige gegenwärtig nicht, weil die Fallzahlen in diesem Altersbereich deutlich tiefer sind und das zuverlässige Tragen über mehrere Stunden schwieriger ist. Diese Empfehlung deckt sich mit der Stellungnahme des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) der EU. Es gibt aber keine medizinische Kontraindikation. Wir empfehlen deshalb, die lokalen Behörden zu unterstützen, wenn sie Maskenpflicht für diesen Altersbereich verfügen. Das oberste Ziel ist, Schulschliessungen zu vermeiden.
 
Welche wirklichen Gefahren kann das Tragen einer Maske beinhalten?
Atemphysiologisch ist das Tragen einer empfohlenen chirurgischen oder Stoffmaske unbedenklich (Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie) und im internationalen Konsens ab dem Alter von 2 Jahren sicher. Solche Masken verursachen weder Hypoxämie noch Hyperkapnie. Begründete Ausnahmen, die eine ärztlich verordnete Maskendispens rechtfertigen, sind selten (siehe unten).
 
Wann sollen Kinder im privaten Umfeld eine Maske tragen?
Bei Kindern ab 12 Jahren steigt das Risiko für Erkrankung und Übertragung des Virus auf andere Personen an. Entsprechend sollen besonders ältere Kinder und Jugendliche beim Kontakt mit besonders gefährdeten Personen die Abstandsregeln einhalten und Masken tragen.
 
Wann soll eine ärztliche Maskendispens ausgestellt werden?
Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist Maskentragen ab 12 Jahren, gegebenenfalls ab 6 Jahren, möglich und zumutbar. Medizinisch begründete Ausnahmen sind sehr selten und beschränken sich auf

  • akute schwere Dyspnoe (z.B. Asthma-Anfall).
  • schwere chronische Atemlimitation (siehe Stellungnahme SGPP).
  • schwere Störungen in Verhalten, Kognition oder Motorik, wenn sie das korrekte Tragen 

       einer Maske oder das selbständige Abnehmen einer dislozierten Maske verunmöglichen.
      Kontaktpersonen von hörbehinderten Menschen, sofern diese zum Sprachverständnis      
      auf Lippenlesen angewiesen sind.

Ab welchem Alter sollen Patienten in der Kinderarztpraxis eine Maske tragen?
Generell empfehlen wir die Maskenpflicht für alle über 12-jährigen Patienten. Zudem ist sinnvoll, die Maskenpflicht bei symptomatischen Kindern (Fieber, Husten) ab sechs Jahren zu etablieren.

Welche Arten von Masken sind für Kinder empfohlen?
Bezüglich der Materialqualität (chirurgische Maske oder industriell gefertigte Textilmaske) verweisen wir auf die Empfehlungen des BAG und der nationalen wissenschaftlichen Taskforce COVID-19. Über 12-jährige verwenden die Maskengrösse für Erwachsene. Für unter 12-jährige sind bei Bedarf Kindergrössen zu verwenden, damit sie korrekt sitzen.

Sollen Schüler mit Maske Sport treiben?
Es gibt in der Sportphysiologie nur spärlich Literatur zu dieser Frage. Die Studienresultate sind heterogen und beschränken sich auf gesunde junge Erwachsene. Körperliche Aktivität im leichten bis mittleren Intensitätsbereich ist durch das Tragen einer chirurgischen Maske oder Stoffmaske nicht nennenswert eingeschränkt. Wir empfehlen deshalb, sportliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen im niedrigen Intensitätsbereich auch mit Maske zu fördern.