Frühlingsferien

Unsere Praxis bleibt vom 10.04.2021 - 25.04.2021 ferienhalber geschlossen. Wir werden durch folgende Praxen vertreten:

vom 12.04.21- 23.04.21
Kinderarztpraxis Muri:            031 952 53 54
Kinderarztpraxis Breitsch:     031 331 21 55
Kinderarztpraxis Länggasse: 031 300 31 61
Dr. Imoberdorf, Bremgarten:  031 312 20 87
Dr. Durrer, Spitalacker Bern:   031 331 85 85
Kinderarztpraxis Kehrsatz:     031 534 14 71

vom 12.04.21 - 22.04.21
Kinderarztpraxis Bollwerk:      031 398 80 80

Für Notfälle wenden Sie sich bitte direkt ans Medphone oder an die Kindernotfallstation am Inselspital Bern.

Viele Spezialisten für Kinder unter einem Dach

Dr. med. Nathalie Lüthi - Dr. med. Simone Salzmann - Dr. med. Tanja Zingg - Dr. med. Katharina Fuhrer Kradolfer
Dr. med. Damian Hutter

Von der allgemeinen Kinder- und Jugendmedizin über die Neuropädiatrie und die  Endokrinologie bis hin zur Kinderkardiologie können wir beinahe das gesamte Spektrum der ambulanten Pädiatrie an einem Ort kompetent und in einem angenehmen Ambiente für Kinder und deren Familien anbieten.

Terminanfragen für alle Ärzte via Email jederzeit während den Praxisöffnungszeiten möglich. Wir werden alle Anfragen so rasch als möglich beantworten (innerhalb eines Arbeitstages)

Ab dem 01.05.2021 wird Frau Dr. med. Nienske Peters während dem Mutterschaftsurlaub von Frau Dr. Tanja Zingg für 6 Monate in der Praxis mitarbeiten. Sie wird jeweils am Montag ihre Sprechstunde führen. Frau Dr. med. Tanja Zingg bleibt während des Mutterschaftsurlaubs weiterhin per E-mail erreichbar für allfällige Anfragen. 

Wir können aktuell weiterhin neue Patienten aufnehmen und freuen uns auf Euren Besuch.

COVID-19

Wir sind auch in diesen schwierigen Zeiten für Sie da und machen hierfür Anpassungen in unserem Praxisalltag

In der aktuellen COVID-19 bedingten Situation, werden wir noch strikter als üblich auf die Trennung von Konsultationen gesunder Kinder (Vorsorgen, Impfungen, Beratungen) und kranker Kinder achten. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass dies teilweise Terminverschiebungen verursachen kann und auch die eingeplante Konsultationszeit strikt von uns eingehalten werden muss.

 

Aufgrund dieser notwendigen Massnahmen können wir Ihnen TERMINVERGABEN per E-mail und bei Bedarf auch VIDEOKONSULTATIONEN anbieten. WIR BITTEN EUCH ZUM SCHUTZ ALLER, die vorgeschlagenen ZEITEN für den jeweiligen Behandlungsgrund einzuhalten.

Um Kontakte zu reduzieren, bitten wir Sie, zu Vorsorge- und Notfallkonsultationen alleine mit dem Kind zu kommen. Ausnahmen machen wir bei kinderkardiologischen oder neuropädiatrischen Erstkonsultationen, wenn dies von den Eltern so gewünscht wird.

Zu Eurem und unserem Schutz bitten wir Teenager und erwachsene Begleitpersonen, eine Maske zu tragen.

(siehe weiter unten hierzu die Vorgaben der Kinderärzte Schweiz)

COVID-19: neue BAG Testkriterien für symptomatische Kinder

(gültig ab 24.03.2021)

Die neue Empfehlung betrifft symptomatische Kinder in der Kinder- und Hausarztpraxis sowie in Spitälern. Sie betrifft nicht behördlich angeordnete Ausbruchabklärungen oder Massentests. Neu werden Kinder ab 6 Jahren nach den gleichen klinischen Kriterien getestet wie Erwachsene. Für Kinder unter 6 Jahren bleibt der bisherige Testalgorithmus gültig.

Corona Bambini

Basierend auf den aktuellen BAG Kriterien (ab 24.03.2021 in Kraft) hat die Kinderklinik Bern das Online Tool zur besseren Einschätzung für Schulkinder angepasst. Sie finden dies unter dem folgenden Link:

coronabambini.ch

Ab dem Alter von 6 Jahren werden Speichel PCR Tests als Alternative zu den bisherigen Testarten empfohlen.

Für Kinder unter 6 Jahren liegen noch zu wenige Daten über die Sensitivität von Speicheltests vor. Dies gilt auch für Mundschleimhautabstriche ohne Speichelprobe. Beide sind gegenwärtig im Allgemeinen nicht empfohlen.

Zurzeit ist unklar, welche Sensitivität Selbsttests erreichen. Sie stellen daher zum jetzigen Zeitpunkt keine Alternative zum PCR-Speicheltest beim Testen von symptomatischen Kindern dar.

Elektive resp. angeordnete COVID Testung

Bei Kindern, bei welchen eine COVID-19 Testung angeordnet wurde, können diese direkt am Inselspital  (nach Altersgruppen aufgeteilt) durchführen oder am vorgeschlagenen Ort der anordnenden Stellen (Schule, Gemeinde, etc.). Um das Risiko für Patienten und Personal in unserer Praxis zu minimieren, bitten wir Euch, elektiv angeordnete Tests entsprechend auch dort durchzuführen:

Kinder, welche bei uns in der Praxis als mögliche COVID-19 Patienten eingestuft werden, werden weiterhin direkt durch uns getestet werden.

Pädiatrisches Inflammatorisches Multisystem Syndrom (PIMS-TS)

(Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome Temporally related to SARS-CoV-2 (PIMS-TS), auch bekannt als MIS-C)

Im Rahmen der zweiten Welle von COVID-19 sind in der Schweiz bei Kindern und Jugendlichen vermehrt Fälle von PIMS-TS aufgetreten (geschätzt ca. 50 Fälle). Nun hat ein multidisziplinäres Expertenteam unter Leitung der IG neonatale und pädiatrische Intensivmedizin (IGNPI) der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) nationale Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des PIMS-TS erarbeitet und am 30.12.2020 publiziert.

Wichtig ist das frühzeitige Erkennen eines möglichen PIMS-TS durch Eltern und Spezialisten der Kindermedizin.
Melden Sie sich grosszügig bei folgenden Symptomen:


Fieber und schlechtem Allgemeinzustand über mehrere, i.d.R. ≥ 3 Tage
stark erhöhte Entzündungsparameter, Bauchschmerzen, Durchfall 
ausgeprägte Blässe und Müdigkeit / Apathie

Meist liegt eine 2-6 Wochen zurückliegende, häufig asymptomatische Infektion mit COVID-19 vor.


Masken bei Kindern

Tragen von Masken 

Die Haltung der Kinderärzte Schweiz zum Tragen von Masken bei Kindern und Jugendlichen 


COVID-19: Update zum Maskentragen in der Schule

Virusvarianten mit erhöhter Übertragbarkeit (v.a. die britische Variante B.1.1.7 [VOC 202012/01] oder die südafrikanische Variante B.1.351) nehmen rasch zu. Sie wurden in der Schweiz erstmals Ende Dezember 2020 entdeckt und machten Ende Januar 2021 bereits ca. 20% aller Fälle aus. Mit einer raschen Weiterausbreitung ist zu rechnen. Neben höherer Transmissibilität (40-50% für B.1.1.7) in allen Altersgruppen besteht bei derartigen Varianten auch die Gefahr einer geringeren Schutzwirkung der COVID-19 Impfstoffe.In Schulen der Primar- und Sekundarstufe kommt es zunehmend zu Outbreaks, zum Teil mit diesen neuen Virusvarianten.Die Zahl von temporären Schulschliessungen zur Kontrolle der Virusausbreitung nimmt zu. Vor diesem Hintergrund unterstützen die Kinderärzte Schweiz die kantonalen Behörden und empfehlen die Maskenpflicht bereits in der Primarschule für Kantone, in denen die epidemiologische Lage dies erfordert. Die Massnahme ist vor allem für die 5. -6. Klasse geeignet, kann aber auch auf die Unterstufe ausgedehnt werden. Wie bereits vorgängig dargelegt, ist das Maskentragen in diesen Altersgruppen medizinisch unbedenklich.

Übergeordnetes Ziel ist weiterhin die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts in der obligatorischen Schule bis zur 9. Klasse, zu dem neben Maskentragen auch eine erweiterte Teststrategie bei Schulkindern gehören kann.

Bezüglich Maskentragen gelten aus kinderärztlicher Sicht ansonsten weiterhin die Empfehlungen von November 2020  :

 
Ist Maskenpflicht ab 12 Jahren sinnvoll?
Ja. Ab 12* Jahren nehmen die Fallzahlen rasch und kontinuierlich zu. Wir empfehlen deshalb die Maskentragpflicht ab diesem Alter in allen öffentlichen Räumen, sofern die Abstandsregeln nicht zuverlässig eingehalten werden können. Dazu gehören das Schulgelände und der öffentliche Verkehr.
*11 Jahre in Kantonen mit Sekundarschule ab 11 Jahren (z.B. Tessin)
 
Sollte die Maskenpflicht generell auf über 6-Jährige ausgedehnt werden?
Nein. Wir unterstützen die generelle Maskentragpflicht für 6 bis 12-Jährige gegenwärtig nicht, weil die Fallzahlen in diesem Altersbereich deutlich tiefer sind und das zuverlässige Tragen über mehrere Stunden schwieriger ist. Diese Empfehlung deckt sich mit der Stellungnahme des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) der EU. Es gibt aber keine medizinische Kontraindikation. Wir empfehlen deshalb, die lokalen Behörden zu unterstützen, wenn sie Maskenpflicht für diesen Altersbereich verfügen. Das oberste Ziel ist, Schulschliessungen zu vermeiden.
 
Welche wirklichen Gefahren kann das Tragen einer Maske beinhalten?
Atemphysiologisch ist das Tragen einer empfohlenen chirurgischen oder Stoffmaske unbedenklich (Stellungnahme der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie) und im internationalen Konsens ab dem Alter von 2 Jahren sicher. Solche Masken verursachen weder Hypoxämie noch Hyperkapnie. Begründete Ausnahmen, die eine ärztlich verordnete Maskendispens rechtfertigen, sind selten (siehe unten).
 
Wann sollen Kinder im privaten Umfeld eine Maske tragen?
Bei Kindern ab 12 Jahren steigt das Risiko für Erkrankung und Übertragung des Virus auf andere Personen an. Entsprechend sollen besonders ältere Kinder und Jugendliche beim Kontakt mit besonders gefährdeten Personen die Abstandsregeln einhalten und Masken tragen.
 
Wann soll eine ärztliche Maskendispens ausgestellt werden?
Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist Maskentragen ab 12 Jahren, gegebenenfalls ab 6 Jahren, möglich und zumutbar. Medizinisch begründete Ausnahmen sind sehr selten und beschränken sich auf

  • akute schwere Dyspnoe (z.B. Asthma-Anfall).
  • schwere chronische Atemlimitation (siehe Stellungnahme SGPP).
  • schwere Störungen in Verhalten, Kognition oder Motorik, wenn sie das korrekte Tragen 

       einer Maske oder das selbständige Abnehmen einer dislozierten Maske verunmöglichen.
      Kontaktpersonen von hörbehinderten Menschen, sofern diese zum Sprachverständnis      
      auf Lippenlesen angewiesen sind.

Ab welchem Alter sollen Patienten in der Kinderarztpraxis eine Maske tragen?
Generell empfehlen wir die Maskenpflicht für alle über 12-jährigen Patienten. Zudem ist sinnvoll, die Maskenpflicht bei symptomatischen Kindern (Fieber, Husten) ab sechs Jahren zu etablieren.

Welche Arten von Masken sind für Kinder empfohlen?
Bezüglich der Materialqualität (chirurgische Maske oder industriell gefertigte Textilmaske) verweisen wir auf die Empfehlungen des BAG und der nationalen wissenschaftlichen Taskforce COVID-19. Über 12-jährige verwenden die Maskengrösse für Erwachsene. Für unter 12-jährige sind bei Bedarf Kindergrössen zu verwenden, damit sie korrekt sitzen.

Sollen Schüler mit Maske Sport treiben?
Es gibt in der Sportphysiologie nur spärlich Literatur zu dieser Frage. Die Studienresultate sind heterogen und beschränken sich auf gesunde junge Erwachsene. Körperliche Aktivität im leichten bis mittleren Intensitätsbereich ist durch das Tragen einer chirurgischen Maske oder Stoffmaske nicht nennenswert eingeschränkt. Wir empfehlen deshalb, sportliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen im niedrigen Intensitätsbereich auch mit Maske zu fördern.